Sofa Kaufberatung: Federkern vs. Schaumstoff und der richtige Sofastoff


Beim Kauf eines neuen Sofas sollte man als erstes auf eine formbeständige Polsterung achten, die ihre ursprüngliche Form mit der Zeit beibehält. Wie man eine solche Polsterung erkennt erfahren Sie in diesem Artikel.

Man kann die Polsterung bei Sofas in 5 verschiedene Arten unterteilen:

Polsterung Arten

  • Nur ein Schaum-Stück mit Schaumstoffdichte < als 30 kg pro m3

Sofa mit Schaumstoff

  • Schaumstoff mit Schaumstoffdichte > als 30 kg pro m3
  • Unterfederung + Schaumstoff
  • Federkern + Schaumstoff

Sofa mit Federkern

  • Federkern + Unterfederung + Schaumstoff

Die Unterfederung kann in 2 Arten unterteilt werden:

  1. Nosagfederung
  2. Wellenunterfederung

Und die Art des Federkerns in 3 Arten:

  1. Taschenfederkern
  2. Bonellfederkern
  3. Zylinderfederkern (klassischer Federkern).

Wie ist ein Sofa mit Federkern aufgebaut?

Bei einem Sofa mit Federkern sind in dem Polster spiralförmige Sprungfedern vertikal zum Sitz angeordnet. Man unterscheidet zwischen Taschenfederkern, Bonellfederkern und Zylinderfederkern (klassischer Federkern). Beim Zylinderfederkern kommt der Federungseffekt dadurch zustande, dass die einzelnen Federn einfach durch Spiralen untereinander verbunden sind. Der Bonellfederkern ist eine verbesserte Weiterentwicklung des Zylinderfederkerns, bei dem der Federkopf eine größere Oberfläche besitzt und dadurch die Federung mit einer Art „Intelligenz“ auf unterschiedlich starke Belastungen reagiert. Bei wenig Druck reagiert die Feder mit einer höheren Elastizität und bleibt weicher. Wird der Widerstand durch den Körper größer, sinkt die Sitzfläche nicht ein, sondern wird fester, denn die Elastizität der Feder nimmt ab. Der Taschenfederkern, bei dem die einzelnen Federn in eine eigene Tasche verpackt sind, ist die teuerste / Luxus-Variante. Dieser weist eine höhere Punktelastizität auf. Ein Federkern ohne Taschen bietet jedoch im Allgemeinen ebenfalls ein gutes Widerstands- und Anpassungsverhalten.

Weiterhin werden bei einem Sofa mit Federkern, die Sprungfedern durch Schaumstoff oder durch mehrere Schaumstoffschichten abgedeckt, sodass man die Sprungfedern nicht spürt. Je nach Härte und Verarbeitung des Schaumstoffs fällt der Sitzkomfort besser oder schlechter aus. Deshalb sollte man sich schlussendlich auf Bewertungen von anderen Nutzern eher verlassen als auf die Angabe ob Bonellfederkern oder Zylinderfederkern.

B-famous Schlafsofa: Optimales Zusammenspiel zwischen Federkern und Schaumstoff

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Schaumstoffdichte bei Sofas ohne Federkern

Wenn Ihr Traumsofa kein Federkern enthält, sollten Sie auf die Dichte des Schaumstoffs oder zumindest auf eine Wellenunterfederung achten. Bei den meisten Sofas wird die Schaumstoffdichte in der Einheit [kg /m3] angegeben und bietet einen guten Orientierungspunkt für die Hochwertigkeit der Polsterung. Dabei sollte der Schaum eine hohe Schaumstoffdichte von mindestens 30 kg /m3 besitzen (je höher desto besser). Der Vorteil des Polsters mit einer hohen Dichte ist, dass dieses auch bei stärkerer oder längerer Beanspruchung seine Form beibehält und nicht nachgibt. Es entstehen keine Sitzmulden mit der Zeit und der Körper wird gut unterstützt. Bei einem besonders hochwertigen Sofa befindet sich unter dem Schaumstoff zusätzlich eine Nosagunterfederung oder Wellenunterfederung. Diese Unterfederung bietet eine zusätzliche, elastische Stütze für das Schaumstoffpolster. Besonders Menschen mit Rückenproblemen sollten keine zu lockere Polsterung wählen, sondern eher eine straffe, sodass der Rücken gut unterstützt wird. In diesem Fall sollte man in dem Sofa nicht einsinken, sondern aufrecht sitzen können. Auch für ältere Menschen sollte ein festerer Sitz bevorzugt werden, da sie viel leichter aus Ihrem Sitz kommen, im Vergleich zu einem Sofa mit eingesunkener Polsterung.

Das Gestell: Metall oder Massivholz?

Das Gestell eines Sofas kann in 4 Arten unterteilt werden:

  • Holz-Rahmen
  • Massivholz-Rahmen
  • Metall-Rahmen
  • Kunststoff-Rahmen

Der Vorteil eines Metall-Rahmens im Vergleich zu einem Holzrahmen ist, dass das Metall nicht altert (bzw. minimal) und es praktisch eine unbegrenzte Lebensdauer hat. Andererseits schafft Naturholz eine natürliche und gesunde Atmosphäre im Wohnzimmer. Massivholz „atmet“ und duftet und es ist sehr robust. Außerdem braucht man sich bei Massivholz keine Gedanken über Schadstoffe zu machen.

Sofa-Stoff wählen: Welcher ist strapazierfähig und pflegeleicht?

Der Sofa-Stoff entscheidet darüber, ob das Sofa lange sein neues und frisches Aussehen beibehalten wird, oder schon bald eine neue Couch gekauft werden muss. Eine der Fragen, die sich viele Menschen vor dem Sofa-Kauf stellen, ist: Sollte man ein Sofa mit Stoff-Bezug kaufen, oder eher mit Leder-Bezug?

Sofa Stoff

Wenn man nur ab und zu auf dem Sofa sitzt, oder lediglich wenn Gäste zu Besuch eingeladen werden, wird man sicherlich keinen besonders strapazierfähigen Sofa-Stoff brauchen. Man hat somit eine viel größere Auswahl an Polstermöbel und Stoffen. Anders sieht es aus, wenn die Couch täglich und intensiv genutzt wird, wie z.B. bei Familien mit kleinen Kindern. In solchen Fällen sollte einen Bezugsstoff für das Sofa gewählt werden, der strapazierfähig und leicht zu reinigen ist.
Besonders geeignet sind dafür Stoffe, die größtenteils aus Kunstfasern bzw. synthetische Fasern bestehen, wobei Mikrofasern zu bevorzugen sind.

Mikrofaserstoffe sind besonders strapazierfähig und schmutzabweisend

Kunstfasern sind in Hinsicht auf Strapazierfähigkeit den Naturfasern (wie z.B. Baumwolle) überlegen. Sie sind weniger empfindlich gegen Schmutz und pflegeleichter. Besonders widerstandsfähig und schmutzabweisend sind sogenannte Mikrofaserstoffe. Zudem sind Mikrofaser-Sofas günstiger als z.B. ein echtes Ledersofa.

Mikrofaser

Mikrofaser sind extra fein und dünn. Zum Vergleich: Das menschliche Haar besitzt einen 100 Mal größeren Durchmesser als eine Mikrofaser. Dank ihres geringen Durchmessers, lassen sich diese Fasern sehr dicht zusammenpacken, und dadurch können Schmutzpartikel nur sehr schwer in den Stoff eindringen. Weiterhin hat die dichte Struktur eine höhere Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit der Fasern zufolge. Denn der Druck, der beim Sitzen entsteht, wird nicht hauptsächlich von einer Faser aufgefangen, sondern von mehreren gleichzeitig. Dadurch gibt es keinen zu starken Druck an einer bestimmten Stelle, sondern eine gleichmäßige Verteilung über eine größere Fläche. Am besten ist die Wahl eines Mikrofaserstoffes mit einem hohen Kunstfaseranteil, wie Polyester oder Polyacryl, damit die Strapazierfähigkeit des Sofa-Stoffs noch mehr erhöht wird.

Leder braucht im Allgemeinen eine intensivere Pflege mit Spezialpflegemitteln und bleicht außerdem schnell aus, wenn man es nicht vor Sonneneinstrahlung schützt. Wer sich Leder für sein Sofa oder Wohnlandschaft wünscht, sollte wissen, dass nicht jede Lederart eine tägliche intensive Nutzung durch Kinder mitmacht.

Naturfasern

Sofastoff Naturfasern

Strukturstoff

Sofa Strukturstoff

Leder Bezüge

1. Echtleder

Sofa Leder Vintage

2. Anilinleder

Reines Anilinleder ist z.B. ein hochwertiges, weiches und schönes Echtleder mit einer natürlichen Lederstruktur, aber es ist sehr schmutzempfindlich. Der Grund liegt in den offenen Poren, durch die leichter Feuchtigkeit und Schmutz eindringen können.http://www.lederzentrum.de/wiki/index.php/Anilinleder

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2. Glattes Leder

Sofa Glattes Leder

Dagegen ist gedecktes Leder (glattes Leder) ein nicht so perfektes und edles Leder, aber unempfindlicher gegen Schmutz. Es ist preisgünstiger, denn es kann z.B. Defekte enthalten, die durch Verletzungen am Tier entstanden sind und außerdem werden die Naturnarben bei der Verarbeitung abgeschliffen. Jedoch wird so ein Lederstück mit viel Aufwand veredelt, sodass nachher keine Defekte zu sehen sind, und sogar eine schmutzabweisende Beschichtung dazu kommt, die beim echten Anilinleder fehlt. Somit ist das gedeckte Leder viel besser für Familien mit Kindern geeignet. Beim Glattleder ist die Narbenseite immer nach außen verarbeitet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Leder

3. Semi-Anilinleder

Eine weitere Alternative bietet das Semi-Anilinleder. Hier wird das Anilinleder nur leicht geschliffen und pigmentiert und erhält zusätzlich eine Schutzbeschichtung. So ist das Leder nach der Behandlung unempfindlicher gegen Schmutz, gleichzeitig sind aber die Naturnarben immer noch zu erkennen.

4. Kunstleder

Kunstleder ist eine kostengünstige Alternative zum natürlichen Leder. Optisch kann man Kunstleder schwer vom echten Leder unterscheiden und der Vorteil ist: Flecken lassen sich leicht entfernen. Allerdings neigt Kunstleder dazu, schneller Risse zu bilden. Kunstleder-Sofas dürfen daher nicht in der Nähe von Heizungen aufgestellt werden.

5. Raues Leder

Sofa Raues Veloursleder

Raues Leder (wie Velours- oder Nubukleder) kann nur eingeschränkt für Familien mit Kindern empfohlen werden. Es ist empfindlich gegen Feuchtigkeit und wird erst durch die Versiegelung mit einer zusätzlichen Schicht strapazierfähiger. Vor dem Kauf sollte man sich also über die genaue Verarbeitung informieren. Beim Rauen Leder handelt es sich um eine narbenseitig angeschliffenes Glattleder, es ist somit das Gegenstück zum glatten Leder.

Unabhängig davon für welchen Sofa-Stoff Sie sich entscheiden, sollten Sie sich an den Hinweisen zur Pflege und Fleckenentfernung des jeweiligen Sofas halten. So werden Sie lange Zeit Freude an Ihrem neuen Möbelstück haben.

Wie schadstoffarme Sofas erkennen?

Sofas ohne Schadstoffe – Welche sind empfehlenswert?

Wer nach dem Kauf eines Sofas merkt, dass sein neues Möbelstück einen spezifischen Geruch verströmt, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass Schadstoffe in erhöhter Konzentration darin enthalten sind. Ein Anfangs-Geruch ist zwar bei neuen Möbeln normal, jedoch sollte man es als Alarmzeichen werten, wenn der Geruch auch nach mehreren Wochen nicht abklingt. Es gibt jedoch auch Schadstoffe, die geruchlos sind. Diese zeigen sich in Form von Kopfschmerzen, Augenbrennen, oder Atemprobleme. In solchen Fällen sollte man eine Messung zur Schadstoff-Prüfung veranlassen. Empfehlenswert im Zusammenhang „schadstoffarm“ sind vor allem Produkte „Made in Germany“, da sie meist strengeren Qualitätskontrollen unterliegen und weil viele giftige Schadstoffe, die in Möbeln verarbeitet werden, in Deutschland verboten sind.

Schadstoffe in Sofas – Wie schlimm kann es schon sein …

Das Gas Formaldehyd wird als giftig, allergieauslösend, ja sogar als krebserregend eingestuft. Und trotzdem findet man es in der Mehrheit der Möbel, die heutzutage verkauft werden. Der Grund ist, dass im Gegensatz zu Massivholzmöbel ein Großteil der heutigen modernen Möbeln aus Holzspanplatten bestehen.

Schadstoffe in Sofas

Bei der Herstellung von Holzspanplatten verwendet man z.B. Klebesysteme, welche hauptsächlich Verbindungen mit Formaldehyd enthalten. Dabei werden zuerst Holzspäne zusammengeklebt und anschließend zu einer Platte gepresst. Nach dem Härten des Klebstoffs wird unter anderem Formaldehyd in Form eines stechend riechenden Gases frei. Und das eine Zeit lang. Es kann also sein, dass nachdem die Möbel geliefert wurden, wochenlang das giftige Gas freigesetzt wird und sich in der umgebenden Luft anreichert. Dies kann sich in Atemwegs- oder Augenreizungen, mangelnde Konzentration, Allergien oder Schlafstörungen bemerkbar machen (je nachdem wie hoch die Konzentration ist und wie empfindlich man selber ist).

Es besteht also ein Unterschied, ob man Sofas mit einem Massivholzgestell bzw. schadstoffgepüftem Rahmen kauft oder ein Sofa mit einer ungeprüften Holzspanplatte.

Schlimmer als Formaldehyd sind jedoch Stoffe, die man nicht riechen kann, sodass unbemerkt chronische gesundheitliche Beeinträchtigungen mit der Zeit entstehen. Vor allem Babys und Kleinkinder sind besonders gefährdet, da zum einen ihr Immunsystem noch nicht stark genug ist und zum anderen ihr Stoffwechsel schneller ist als beim Erwachsenen. Außerdem ist die Menge an aufgenommenen Schadstoffen automatisch höher als beim Erwachsenen, denn deren Körpergröße ist im Verhältnis kleiner.

Es gibt zwar Spanplatten, welche mit Klebstoffen ohne Formaldehyd hergestellt werden (diese Klebstoffe tragen den Namen „polymere Isocyanate“ (PMDI)). Jedoch sind diese entsprechend teurer bzw. steigern den Preis der Möbeln. Somit wird es verständlich, warum gute Möbel teuer sind.

Und nun zu der brennenden Frage:

Wie erkennt man schadstoffarme Sofas und Möbel allgemein?

Orientierungshilfe bieten folgende Gütesiegel: Der „Blaue Engel“, das „Goldene M“ und das Siegel „LGA-schadstoffgeprüft“. Daneben ist die Angabe der Emissionsklasse der Spanplatten sehr hilfreich.

  • „Goldenes M“, das RAL-Gütezeichen

Die Qualitätsrichtlinien für die Vergabe des Gütesiegels, das „Goldene M“, sind streng. So liegt beispielsweise der Grenzwert für Formaldehyd bei < 0,05 ppm (parts per million), während der gesetzliche Grenzwert mit 0,1 ppm doppelt so hoch ist. Die Gütegemeinschaft Möbel e.V. (DGM) vergibt dieses Siegel also nur an Möbeln mit besonders niedrigen Formaldehyd-Werten, welche auch empfindlichen Menschen nicht schaden dürften.

Neben Formaldehyd wird auch nach Stoffen gefahndet, wie z.B. Biozide, Lindan, Schwermetalle, Restlösemittel und aromatische Kohlenwasserstoffe. Und damit nicht genug, auch der gesamte Produktionsweg soll umweltverträglich sein. Außerdem wird die Haltbarkeit, Stabilität, Verarbeitung der Möbel und vieles mehr überprüft, was für den Verbraucher hilfreich sein könnte. Alle Tests werden in unabhängigen Prüflabors durchgeführt und die Möbel werden von neutralen Experten begutachtet.

Die Anfänge der DGM reichen bis ins Jahr 1963 zurück – bereits dann erfolgte ein erster Zusammenschluss deutscher Hersteller. Sie hielten von Anfang an sehr hohe Qualitätsstandards ein. Bis heute sind der DGM mehr als 70 namhafte Möbelhersteller beigetreten und unterziehen sich freiwillig den Anforderungen an die Qualität ihrer Produkte – unter anderem eben auch Sofas. Die Prüfungen, die zur Einhaltung der Qualitätsanforderungen gehören, sind die jeweils geltenden Prüf- und Gütebestimmungen der DGM, die in der Norm RAL GZ 430 festgelegt wurden

  • „LGA-schadstoffgeprüft“

Das Siegel „LGA-schadstoffgeprüft“ der Landesgewerbeanstalt Bayern sagt ebenfalls aus, dass es sich um emissions- und schadstoffarme Möbel handelt. Es bedeutet, dass unter anderem die Formaldehydemission auf < 0,05 ppm begrenzt ist und auch, dass bestimmte Grenzwerte für die Emission kanzerogener Stoffe eingehalten werden.

  • E1 Spanplatten

Ein weiterer Hinweis auf schadstoffarme Möbel ist die Emissionsklasse der Spanplatten. Diese gibt den Ausdünstungswert des Formaldehyds an, bzw. wie viel Gas aus den Spanplatten austritt. Man unterscheidet drei Emissionsklassen: E1, E2 und E3. Die beste Emissionsklasse ist die E1, bei der der Ausdünstungswert weniger als 0,01 % ist. Möbel mit Spanplatten der E1-Klasse kann man beruhigt kaufen, da von diese die geringste gesundheitliche Gefahr ausgeht.

  • Massivholz

Bei einem Sofa-Rahmen aus Massivholz oder einem Massivholztisch sollte man sich natürlich keine Sorgen um das Raumklima machen, denn hier werden keine Holzspäne zu Spanplatten zusammengeklebt, sondern direkt massive Holzteile verwendet.

  • „Blauer Engel“

Mit dem „Blauen Engel“ werden besonders umweltschonende Produkte gekennzeichnet. Es sagt jedoch nicht aus, dass die Möbel z.B. völlig schadstofffrei sind, sondern, dass sie als schadstoffarm eingestuft wurden. An der Vergabe des Zeichens sind das Bundesministerium für Umwelt, das Umweltbundesamt und RAL (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.) beteiligt.

Vorsorge nach dem Kauf von Möbeln

  • Gut lüften

Grundsätzlich sollte man neu gekaufte Möbel erst mal gut auslüften, damit sich Reste von Lösungsmitteln verflüchtigen können: z.B. einen Monat bei offenem Fenster im Raum stehen lassen, und währenddessen in einem anderen Zimmer auf einer ausziehbaren Couch oder einem Gästebett schlafen.

  • Birkenfeige absorbiert das Formaldehyd

Wer hätte gedacht, dass Zimmerpflanzen, wie die Birkenfeige (Ficus benjamina) und die Zimmeraralie (Fatsia japonica), bis zu 80 Prozent des Formaldehyds aus der Luft im Innenraum aufnehmen können? Genau zu diesem Ergebnis kamen koreanische Forscher bei der Untersuchung des Absorptionsverhaltens der genannten Pflanzen. Dabei sei wichtig, dass die Birkenfeige möglichst viele Blätter hat, um möglichst viel des giftigen Gases schlucken zu können.

Wenn es schlimmer wird …

Messung veranlassen und gegebenenfalls Möbel entfernen

Wenn Sie schon seit einiger Zeit Beschwerden haben, die sie in einer zeitlichen Verbindung mit dem Kauf der neuen Möbel bringen, sollten Sie sich an eine fachkundige Stelle wenden, wie z.B. das Institut für Angewandte Umweltforschung (IfAU) e.V., bzw. bei einem zertifizierten Messinstitut eine Messung der Schadstoffkonzentration im Auftrag geben. Bei einer positiven Messung, die ein Zusammenhang belegt, ist es höchste Zeit, sich von den giftigen Möbeln zu trennen. Egal wie teuer sie waren.

Abschätzung des Formaldehyd-Gehaltes in der Luft mit dem Bio Check

Eine erste Abschätzung des Formaldehyd-Gehaltes in der Luft bietet den Bio Check Formaldehyd, den es bei Amazon zu kaufen gibt. Dies ist ein Testverfahren, das in Deutschland erstellt wurde und in nur 2 Stunden Ergebnisse liefert.

Fazit: Sofas von deutschen Herstellern empfehlenswert

Schadstoffarme Möbel erhält man am einfachsten, indem man unbehandelte Massivholz- oder Vollholzmöbel kauft, in denen keine Spanplatten enthalten sind, und somit kein Formaldehyd austreten kann. Oder alternativ: Möbel mit dem dem „Goldenen M“. Außerdem sollte man seine Möbel nicht in einem Billigdiscounter kaufen, sondern auf Qualität achten. Besonders zu bevorzugen sind Sofas ‚Made in Germany, da in Deutschland viele gesundheitsschädliche Stoffe verboten sind.

Wie viel sollte ein gutes Sofa kosten?

Ein Sofa kann man schon für 200 Euro kaufen. Allerdings sind solche günstige Modelle nicht besonders langlebig und von guter Qualität, sodass sie nur für einen begrenzten Zeitraum empfohlen werden können, wie z.B. während des Studiums oder wenn man sowieso vorhat, in ein paar Jahre umzuziehen und neue Möbel zu kaufen. Gute Schlafsofas mit Bettkasten kosten zwischen etwa 500 und 700 Euro. In diesem Preissegment kann man deutlich mehr Qualität und Langlebigkeit erwarten. Solche Sofas können öfters als Bett benutzt werden, ohne dass sie nach ein paar Monaten durchhängen. Auch kann man in diesem Preisbereich schon von einer sehr bequemen Polsterung ausgehen.

Es ist in allen Fällen hilfreich, sich vor dem Kauf die Bewertungen von anderen Nutzern im Internet durchzulesen (auf den Internetseiten vieler Online-Shops haben Nutzer z.B. die Möglichkeit eigene Rezension zu schreiben). Auf manchen der Produktseiten gibt es sogar Videos, welche den genauen Klappmechanismus eines Schlafsofas zeigen. So kann man schnell gute Bettsofas finden.

Ein Eckschlafsofa mit Bettkasten bietet mehr Platz

Ein Schlafsofa ist nicht nur als lineares Einzelsofa erhältlich, sondern kann auch in einer Wohnlandschaft bzw. in einem Ecksofa integriert sein. Wenn Sie also eine Familie gründen möchten oder bereits viele Kinder haben, bietet es sich an eine große Wohnlandschaft zu kaufen, anstatt eines linearen Bettsofas. So können Sie ein Teil der Polstergarnitur als Gästebett anbieten, und sich den Kauf zusätzlicher neuer Betten für ihre Gäste sparen. Schöne und qualitativ gute Ecksofa-Modelle mit Schlaffunktion und Bettkasten erhält man bereits für unter 700 Euro.

Quelle: www.schoener-wohnen.de

Video: www.zdf.de: WISO-plus-Gifte-Daheim (12.03.12)

dgk.de, wikipedia.org, welt.de, label-online.de

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