TOP Lagerzelte und Zelthallen für maximale Flexibilität beim Lagern


Lagerzelte Zelthallen

In Industrie und Gewerbe, aber auch im privaten Bereich wegen Renovierung braucht man oft zusätzlichen Stauraum, um Waren, Fahrzeuge, Maschinen oder Möbeln zu lagern. Dafür sind Lagerzelte und Zelthallen gut geeignet.

Was sind Lagerzelte & Zelthallen?

Im Baurecht werden sie „fliegende Bauten“ genannt, weil sie praktisch wie im Flug auf- und abgebaut werden können. Es handelt sich um große, stabile Zelte, die zum Lagern von Waren bzw. Gegenständen aller Art bestimmt sind. Lagerzelte und Zelthallen sind so robust konstruiert, dass sie ganzjährig genutzt werden können. Schnee sollte dennoch rechtzeitig entfernt werden. Wie andere Zelte auch, bestehen sie aus Gestänge und Planen (meistens aus PVC). Sie werden mit Erdnägeln oder Betonankern im Untergrund befestigt. Beide Varianten sind wasserdicht und UV-beständig.

Welche Vorteile haben Lagerzelte & Zelthallen?

  • Lagerzelte lassen sich in kurzer Zeit auf- und auch wieder abbauen.
  • Es ist kein Fundament erforderlich, eine ebene Grundfläche genügt.
  • Bis zu einer bestimmten Größe ist keine Baugenehmigung erforderlich, da es sich um keine festen Bauwerke handelt
  • Sie können Lagerzelte/Zelthallen in den verschiedensten Größen bestellen.
  • Durch ihre robuste Konstruktion sind Zelthallen ganzjährig einsetzbar.
  • Werden sie nicht mehr benötigt, können die Zelte entweder eingelagert oder verkauft werden.

Worin unterscheiden sich Lagerzelte & Zelthallen?

Beide Arten von Zelten haben ähnliche Aufgaben: die Lagerung von Gegenständen. Der Unterschied liegt hauptsächlich in der Art der Konstruktion. Lagerzelte sind leichter gebaut als Zelthallen. Sie verfügen über ein Gestänge wie andere Zelte auch. Für zusätzliche Stabilität sorgen normallerweise ein Bodenrahmen und Dachstreben. Die als Zeltplane verwendete PVC Folie für Lagerzelte hat ein Flächengewicht von 500 – 550 g/m².

Lagerzelte Zelthallen Unterschied

Zelthallen werden auch Industriezelte genannt. Sie sind robuster als Lagerzelte gebaut. Die Konstruktion wird innen durch Fachwerkstreben verstärkt, so dass Zelthallen höchsten Anforderungen genügen. Manche Hersteller geben auf die Fachwerkstreben 10 Jahre Garantie. Die zur Abdeckung benutzte PVC Plane hat ein Flächengewicht von meist 700 – 720 g/m². Sie ist extrem robust und widerstandsfähig, meistens sogar feuersicher. Viele Zelthallen haben eine von einem deutschen Ingenieursbüro geprüfte Statik.

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Die solide Zelthalle des Herstellers TOOLPORT stammt aus dessen WIKINGER-Serie. Es kann sowohl als Lagerhalle als auch als provisorisches Weidezelt genutzt werden, denn ausreichend Platz ist mit einer Grundfläche von 72 m² (6 x 12 m) sowie einer Firsthöhe (Maximalhöhe) von 3,6 m zum Arbeiten und Lagern gegeben. Die Höhe der Seitenwände (Traufhöhe) beträgt 2,7 m.



Extra starkes Stahlprofil und wetterfeste Konstruktion

Die einzelnen Elemente der vollverzinkten Stahlkonstruktion sind miteinander verschraubt. Dabei handelt es sich bei dem Stahlprofil um ein starkes Ovalrohrprofil mit dem Durchmesser 70×43 mm und einer Wandstärke von ca. 1,9 mm.

Durch die spannbaren Stahlseile, welche sich quer durch die Konstruktion ziehen, wird die Widerstandsfähigkeit gegen Wettereinflüsse gewährleistet. Diese sorgen dafür, dass der Druck des Windes gleichmäßig verteilt wird und verhindern zudem die Bildung von Mulden, in denen sich Regenwasser ansammeln kann. Einen weiteren Schutz gegenüber Witterungsbelastungen bietet die Konstruktion durch zusätzliche Querstangen im Dach. Die Sektionen werden der Länge nach mit Hilfe waagerechter Stahlrohre verbunden. Für einen sicheren Stand sorgen die großen Eckfüße. Diese sind mit je zwei angeschweißten Ösen ausgestattet, an welche das Planenspannsystem über Ratschenspanner angebracht werden.

Reißfeste Plane

Über die vollverzinkte Stahlkonstruktion spannt sich eine dunkelgrüne, feuersichere und widerstandsfähige Prime Plane. Diese besteht aus PVC und weist eine hervorragende Stärke von 720 g/m² auf. Hergestellt wird diese Plane mittels Gussverfahren. Durch diese Verarbeitungsweise und ihr dichtes Raster-Innengewebe ist die Plane laut Hersteller rund 9 Mal reißfester als andere Planen desselben Materials. Temperaturen zwischen -30 bis +50 ° C stellen für die Plane kein Problem dar.

Die Plane des Dachs ist aus einem durchgehenden Stück gefertigt. Sie verläuft über die Seiten und wird mit Hilfe eines gut durchdachten Gurtsystems stramm fixiert. Die Nähte der Seitenplanen sind durch ein Hochtemperaturverfahren zusammengeschweißt und nicht genäht, sodass Regen und Wind nicht eindringen können.

Zudem wird die Langlebigkeit des Materials durch dessen hohe UV-Beständigkeit unterstützt. Doch nicht nur die Plane selbst ist wenig anfällig für potenzielle Schäden durch Sonneneinstrahlung. Gleichzeitig bietet sie einen verlässlichen UV-Schutz von 80+.



Eingänge für große Durchfahrten

Das Zelt ist mit zwei extra großen Eingängen ausgestattet. Diese sind jeweils mit einem Reißverschluss versehen und bieten im geöffneten Zustand einen Eingang von 4,1 m in der Breite und 2,9 m beziehungsweise 2,7 m in der Höhe. So kann das Lagerzelt auch mit bestimmten Fahrzeugen problemlos befahren werden.

Aufbau

Mit der Bestellung dieses 586 kg schweren Zeltes erhalten Kunden die vollverzinkte Stahlkonstruktion sowie die Elemente der Dach- und Seitenplanen. Ebenfalls zum Paket gehören die beiden Giebelteile mit den mit Reißverschlüssen versehenen Eingängen sowie eine Montageanleitung und das benötigte Befestigungsmaterial für den Aufbau. Es ist weder ein Fundament noch ein Gerüst erforderlich. Der Zusammenbau ist ohne Vorkenntnisse mit handelsübliches Werkzeug in wenigen Schritten möglich:

  1. Montage der Dachkonstruktion
  2. Anbringen der Standbeine auf einer Seite
  3. Aufziehen der Dachplane
  4. Montage der restlichen Standbeine
  5. Einsetzen der Giebelplane
  6. Spannen der Dachplane
  7. Verankerung des Zeltes mit Erd- oder Betonankern (abhängig vom Untergrund)
  8. Fixierung mit Abspannseilen

Das Lagerzeltes bietet einen umfassenden Schutz der gelagerten Materialien vor der Witterung und gleichzeitig erzielt man einen wirtschaftlichen Vorteil. Letzteres ergibt sich dadurch, dass die Anschaffungskosten im Vergleich zu massiven Gebäuden wesentlich überschaubarer sind. Gleiches gilt auch für die Kosten des Aufbaus.

TOOLPORT Lagerzelt 3×4 m – 500 g/m² PVC- Plane

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Auch bei diesem Modell kann durch die reißfeste und wasserdichte Plane das Zelt unabhängig von den Jahreszeiten stehen bleiben (Temperaturbeständigkeit von +50 bis -20 °C) und zur Lagerung von Baumaterial und Geräte benutzt werden. Die Plane besteht allerdings hier aus einem 500 g/m² schwerem PVC-Material und ist somit nicht so stark wie das Modell mit 720 g/m². Es handelt sich um ein weniger robustes Lagerzelt und nicht um eine Zelthalle. Das massive Stahlgestänge und die Konstruktion selbst sind dennoch solide.



Die Konstruktion besteht aus vollverzinkten Stahlrohren mit einem Durchmesser von 38 mm. Die Verbinder messen 42 mm im Durchmesser. Die Elemente werden mittels einer durchgesteckten Verschraubung miteinander verbolzt. Das Gesamtgewicht des Zelts beläuft sich auf lediglich 58,5 kg. Da die Dachplane auch hier aus einem durchgehenden Stück besteht, erhöht sie die Stabilität der gesamten Konstruktion. Die Plane bietet auch hier einen UV-Schutz von 80+.

Traufhöhe (Höhe der Seitenwände) 2,00 m
Firsthöhe (Maximalhöhe) 2,9 m

Die Zelteingänge lassen sich beliebig gestalten, da die Seitenplanen in einem Abstand von zwei Metern anhand von Gummischlaufen eingesetzt werden. Die Höhe der Eingänge beläuft sich auf ca. zwei Meter.

Tor 1 2,0 x 2,0 m
Tor 2 1,0 x 2,0 m








Worauf sollten Sie achten, wenn Sie ein Lagerzelt oder eine Zelthalle kaufen?

Beim Kauf müssen Sie verschiedene Faktoren in Betracht ziehen. Dazu gehören zum Beispiel:

Größe

Das dürfte wahrscheinlich das wichtigste Kaufkriterium sein. Leider gibt es dafür keine Faustformel, weil die Größe stark vom Verwendungszweck abhängig ist. Benutzen Sie beispielsweise das Zelt, um Schüttgut zu lagern oder Säcke oder Bretter zu stapeln, benötigen Sie relativ wenig Platz. Anders sieht es aus, wenn Sie das Zelt als Lager für Halbstoffe oder Zwischenprodukte benötigen. Die Teile werden in der Regel in Regalreihen gelagert. Um Zugang zu den Regalen zu erhalten, müssen Sie Platz für Gänge einkalkulieren. Renommierte Hersteller bieten

  • Lagerzelte ab einer Größe von 3×2 m (6 m²) bis zu einer Größe von 8×36 m (288 m2)
  • Zelthallen ab einer Größe von 3×6 m (18 m²) bis zu einer Größe von 12×20 m (240 m²).

Höhe

Die Standardhöhe der Lagerzelte und Zelthallen beträgt 2,6 m. Sie können aber auch Zelte bis zu einer Höhe von 4 m bestellen. Das ist von Vorteil, wenn Sie die zu lagernden Dinge übereinander stapeln können (Kisten, Paletten, Bretter und ähnliches) oder wenn Sie Regale einbauen wollen. Dadurch können Sie bei gleichem Grundriss die Lagerkapazität nahezu verdoppeln.

Material

Als Material für die Zelte kommt meist PVC Plane zum Einsatz. Ähnliche Planen werden auch für Lkws benutzt. Sie können zwischen verschiedenen Materialstärken, sprich Flächengewicht, wählen. Üblich sind 500 – 550 g/m² für Lagerzelte und 700 – 720 g/m² für Zelthallen. Die Planen sind sehr reißfest und weisen einen UV-Schutzfaktor von mindestens 80+ auf. Je schwerer die Plane, um so robuster und langlebiger ist das Zelt, allerdings auch um so mühsamer der Auf- und Abbau und um so höher der Preis.

Dachplane

Für ein gutes Lagerzelt oder eine Zelthalle genügt es nicht, die Dachplane aus wasserdichtem Material herzustellen. Die Nähte der Dachplane müssen verschweißt sein, damit dort kein Wasser eindringen kann. Sind die Planen vernäht, kann an diesen Stellen Wasser eindringen.

Seitenplanen

Ähnliches wie für die Dachplanen trifft auch auf die Seitenplanen zu, Qualitäts-Lagerzelte erkennen Sie daran, dass die Nähte verschweißt und nicht genäht sind, damit dort keine Feuchtigkeit durchsickern kann. Achten Sie darauf, dass sich die Seitenplanen einzeln einsetzen lassen. Dadurch können Sie im Sommer das Lagerzelt besser belüften oder zusätzliche Seiteneingänge schaffen, die den Zugang erleichtern.

Statik

In diesem Punkt unterscheiden sich Lagerzelte und Zelthallen deutlich voneinander.

  • Lagerzelte sind generell leichtere Konstruktionen und sind nicht statisch getestet. Das ist kein Nachteil, weil sie in der Regel sowieso kleiner sind und dadurch die Schneelast geringer ist.
  • Zelthallen sind dagegen meist auf ihre Statik geprüft und werden durch ein Ingenieursbüro zertifiziert.

Was sollten Sie bei der Nutzung von Lagerzelten und Zelthallen beachten?

Bei der Nutzung der so genannten „Fliegenden Bauten“ müssen Sie eine Reihe von baulichen Vorschriften beachten.

Baugenehmigung

Eine Baugenehmigung ist nicht erforderlich, wenn das Lagerzelt oder die Zelthalle eine Grundfläche unter 75 m² hat. Weitere Voraussetzungen für Genehmigungsfreiheit: Das Zelt darf maximal 3 Monate stehen und darf nicht von Besucher genutzt werden. Sie können das Zelt  jedoch nach 3 Monaten abbauen und wieder aufbauen, sodass die Frist von vorne beginnt.

Mobile landwirtschaftliche Anlagen benötigen ebenfalls keine Genehmigung. Größere Zelthallen benötigen dagegen eine Ausführungsgenehmigung, die vor dem Erstaufbau beantragt werden muss. Nach dem Aufbau muss eine Gebrauchsabnahme durch das Bauamt erfolgen.

Brandschutz

Es dürfen nur schwer entflammbare Baustoffe bzw. Materialien verwendet werden. Nur gehobeltes Holz darf verbaut werden. Abfallbehälter müssen aus nicht brennbaren Material bestehen und mit dicht schließendem Deckel versehen sein.

Beleuchtung

Zelte mit einer Fläche von mehr als 200 m² müssen über eine Sicherheitsbeleuchtung verfügen. Diese wird durch Batterien oder Notstromaggregate betrieben. Für kleinere Zelte ist eine Hilfsbeleuchtung in Form von Handlampen oder Taschenlampen zulässig.

Feuerlöscher

Bis zu einer Größe von 300 m² ist mindestens ein Feuerlöscher vorgeschrieben.

Kennzeichnung

Hauptausgang, Notausgänge und Rettungswege müssen mit grünen Hinweisschildern gekennzeichnet sein.

Rettungswege

Lagerzelte und Zelthallen müssen mindestens 2 Ausgänge haben, die mindestens 1 m breit und 2 m hoch sind. Einer der Ausgänge muss barrierefrei sein, sodass er auch von Menschen mit Behinderung genutzt werden kann. Die Rettungswege müssen mindestens 1 m breit sein (je 150 Personen).

Rampen und Treppen

Rampen dürfen maximal eine Neigung von 1:6 aufweisen. Treppen müssen mit Handläufen versehen sein.

Zusammenfassung

Lagerzelte und Zelthallen sind mobile Bauten, die aufgrund ihrer robusten Konstruktion ganzjährig benutzt werden können. Sie lassen sich schnell errichten und wieder abbauen und schützen empfindliche Güter vor den Einflüssen von Wind und Wetter. Die Zweckbauten werden sowohl in der Industrie als auch in der Landwirtschaft und im Gewerbe gern genutzt. Kleinere Modelle sind auch bei Privatpersonen beliebt, weil sie vielseitig einsetzbar sind und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis besitzen. Wenn Sie auf der Suche nach einem Qualitäts-Lagerzelt oder einer Zelthalle sind, lohnt es sich, auf Produkte namhafter Hersteller zu greifen.

Wofür werden Lagerzelte/Zelthallen eingesetzt?

Die Einsatzzwecke der „Fliegenden Bauten“ sind sehr vielseitig.

  • Sie sind zum Beispiel häufig auf Baustellen zu finden, wo sie zur Lagerung von Baumaterial dienen, das gegen Nässe empfindlich ist. Dazu gehören unter anderem Zementsäcke oder elektrisches Installationsmaterial.
  • In der Industrie finden Zelthallen oft Verwendung als Lager für Halbstoffe oder Zwischenprodukte.
  • Selbst im privaten Bereich sind Lagerzelte sehr praktisch. Wenn Sie Ihr Haus renovieren möchten, können Sie die Möbel für die Dauer der Arbeiten vor Wind und Wetter geschützt in einem Lagerzelt verstauen.
  • Große Zelthallen eignen sich sehr gut als Garage für alle Arten von Fahrzeugen. Selbst große Landwirtschaftsmaschinen oder Lkw finden darin Platz.
  • In der Landwirtschaft werden sie benutzt, um Ernteprodukte bis zum Verkauf vorübergehend zu lagern.

Welche Nachteile haben Lagerzelte?

Im Grunde genommen haben Lagerzelte und Zelthallen nur 2 Nachteile:

  • Sie lassen sich nicht oder nur unter großem Aufwand beheizen, da die Wärmedämmung schlechter als in einem festen Bauwerk ist.
  • Bedingt durch ihre Bauweise sind sie nicht einbruchssicher. Man kann sich jedoch mit Bewegungsmelder, Alarmanlagen oder Videoüberwachung abhelfen.

Quellen:

  1. www.profizelt24.de/Partyzelte-Pavillon/Fliegende-Bauten-Rechtliches-beim-Zeltaufbau/
  2. www.biberach.de/fileadmin/Dateien/Landratsamt/Amt_fuer_Bauen_Naturschutz/Bautechnik_Baurecht/Informationen_Rechtsgrundlagen/Festzelte_Richtlinien_1_.pdf

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