Holzspalter Vergleich & Kaufberatung

TOP Holzspalter liegend im Vergleich

 Atika Brennholzspalter ASP 5N-UGAtika Brennholzspalter ASP 4N
ModellSTAHLMANN Holzspalter 7 TonnenATIKA ASP 5 N-UG BrennholzspalterATIKA ASP 4 N BrennholzspalterGüde Spalty W 370/4 TN
TypGünstiges Einstiegsmodell für die schnelle Brennholz-AufbereitungGünstiges Einstiegsmodell, das sowohl als Tisch und Standgerät eingesetzt werden kann.Günstiges Einstiegsmodell für die schnelle Brennholz-AufbereitungGünstiges Einstiegsmodell für die schnelle Brennholz-Aufbereitung
Testmagazine / SiegelTÜV/CE zertifiziertStiftung Warentest: GutStiftung Warentest: Befriedigend
AntriebHydraulik / elektrischHydraulik / elektrischHydraulik / elektrischHydraulik / elektrisch
Bedienung1-Hand Bedienung möglich2-Hand Bedienung mit Griffschutz2-Hand Bedienung mit Griffschutz2-Hand Bedienung mit Griffschutz
Spaltkraft 70 kN (7 Tonnen) 50 kN (5 Tonnen) 40 kN (4 Tonnen) 40 kN (4 Tonnen)
max. Spaltgut-Länge/ Holzlängemax. 52 cm 52 cm37 cm37 cm
Spaltgut-Durchmessermax. 25 cm5 - 25 cm5 - 25 cm5-25 cm
Spalthubmax. 37 cmmax. 29 cm 31 cm
Systemdruck / Hydraulikdruck 20 MPa 16 MPa16 MPa
Schalldruckpegel am Arbeitsplatz LPA: 68,6 dB (A)
Schallleistungspegel LWA: 80,8 dB (A)
am Arbeitsplatz LPA: 68,6 dB (A)
Schallleistungspegel LWA: 80,8 dB (A)
Beim Spalten: 78 dB (A)
In Betriebsbereitschaft: 72 dB (A) Stiftung Warentest
Hydrauliköl (max.) / Öltank3 Liter 2,5 Liter 2,4 Liter
Elektromotorleistung2,2 kW1,5 kW1,5 kW1,5 kW
TransportHandgriff und RäderHandgriff und RäderHandgriff und RäderHandgriff und Räder
Unterbau komplett mit Untergestellkomplett mit Untergestellneinnein
Abmessungen Länge x Breite x Höhe94 x 27 x 51Abmessungen inkl. Untergestell 92,5 x 72 x 100,5 cm 76,5 x 26 x 46 cm 81 x 27 x 46
Gewicht 47,5 kg48,5 kg38 kg38 kg

Wie funktioniert ein Holzspalter?

Der Holzspalter erleichtert die eigenhändige Zubereitung von Brennholz – er erspart dem Bediener Zeit und Anstrengung. Das Holzstück wird zum Spalten in das Widerlager der Maschine gelegt, anschließend vom Holzspalter gegen ein Spaltkreuz oder einen Spaltkeil gerieben und so durchtrennt. Dieses System läuft in der Regel über eine Hydraulik, die von einem Elektromotor oder einer Zapfwelle betrieben wird. Die Hydraulikpumpe baut Druck auf und im Pumpenkolben wird das Hydrauliköl unter Druck gesetzt. Die Pumpe ist im Normalfall über Hydraulikschläuche mit einem Zylinder verbunden. Im Zylinder wird die Hydraulkraft zu mechanischer Kraft umgewandelt und ein Presskolben bewegt sich bei steigendem Druck so Richtung Holz. Die Auf- und Abbewegung der Zylinder drückt das Holz gegen den Spaltkeil der Maschine. Meist ist die Spaltgeschwindigkeit der Geräte über zwei Gänge manuell steuerbar.

Holzspalter Spaltkeil

Holzspalter kaufen – Worauf sollte man achten?

Der Antrieb des Holzspalters

Holzspalter Kaufberatung
Beim Kauf eines Holzspalters sollte man zunächst genau überlegen, für welche Arbeiten man ihn benötigt und wo man ihn einsetzen möchte. Grundsätzlich hat man bei einem Holzspalter die Wahl zwischen zwei Antriebsarten. Es gibt elektrisch angetriebene Holzspalter und Holzspalter, die über einen Benzinmotor angetrieben werden. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

  • Holzspalter elektrisch: Holzspalter mit einem elektrisch angetriebenen Motor sind hauptsächlich für den Gebrauch im heimischen Garten gedacht. Der Vorteil der Geräte ist die relativ leise Geräuschkulisse. Der Nachteil ist, dass man bei diesen Geräten immer auf eine Stromquelle in der Nähe angewiesen ist. Beim Kauf eines elektrisch betriebenen Holzspalters sollte man auf die Spannungsangaben achten. Viele Modelle können an eine herkömmliche Steckdose mit einer Spannung von 230 Volt angeschlossen werden. Bei einigen Modellen ist jedoch ein Starkstromanschluss mit 400 Volt notwendig.
  • Holzspalter mit Benzin: Holzspalter, die mit einem Benzinmotor angetrieben werden, sind zwar laut, können dafür aber unabhängig von einer Stromquelle betrieben werden. Diese Geräte sind besonders gut dafür geeignet, Brennholz direkt im Wald zu zerkleinern.

 Die Ausrichtung: liegend vs. stehend

Bei der Wahl des richtigen Holzspalters ist die Ausrichtung besonders wichtig. Man hat die Wahl zwischen

  • horizontalen Holzspaltern bzw. Holzspalter liegend
  • vertikalen Holzspaltern bzw. Holzspalter stehend

Während sich vertikale Systeme vor allem für Gelgegenheits-Holzarbeiter eigenen, sind horizontale Systeme auch zur regelmäßigen Zubereitung größerer Holzmengen in der Lage. Die zwei Systeme unterscheiden sich vorwiegend in ihrer Handhabung und teils auch in ihrer Funktionsweise.

-> Holzspalter liegend vs. stehend: Unterschied und Funktionsweise

Leistung und maximaler Spaltdruck

Holzspalter
Beim Kauf eines Holzspalters achten viele von Hause aus darauf, dass die Maschine eine möglichst hohe Leistung vorweisen kann. Und tatsächlich verspricht eine hohe Wattzahl auch ein einfaches Arbeiten. Aber auch hier kommt es wieder ganz darauf an, wie man den Holzspalter einsetzen möchte. Will man tatsächlich nur kleine Mengen an Holz mit geringer Länge von bis zu 37 cm und einem geringen Durchmesser zwischen 5 und 25 cm spalten, dann sind Maschinen mit 1500 Watt Leistung durchaus ausreichend, wie z.B. der ATIKA ASP 4 N Brennholzspalter.

Will man größeres Holz mit einem größeren Durchmesser (z.B. 35 cm) spalten, dann sollte die Maschine nach Möglichkeit nicht weniger als 3000 Watt Leistung haben, wie am Beispiel des ATIKA ASP 8 N Brennholzspalters. Allerdings kann man sich auch für ein Kraftpaket mit über 4000 Watt Leistung entscheiden.

In Punkto Leistung sollte man vor dem Kauf aber nicht nur die Watt-Zahl im Auge behalten, sondern auch den maximalen Spaltdruck. Dieser wird in Tonnen angegeben und entscheidet darüber, wie gut die Spaltklinge durch das Holz gleitet. Bei handelsüblichen Maschinen variiert dieser Spaltdruck zwischen 4 und 12 Tonnen. Wer hauptsächlich hartes Holz spaltet, der sollte darauf achten, dass der Holzspalter eine möglichst hohe Spaltkraft aufbauen kann, mindestens 6 Tonnen. Und das ist erfreulicherweise nicht unbedingt an eine hohe Wattzahl gebunden. Denn auch Geräte mit 2200 Watt Leistung können schon einen recht hohen Spaltdruck von 7 Tonnen aufbauen, wie z.B. der STAHLMANN Holzspalter. In der Regel ist es so, dass Senkrechtspalter aufgrund ihrer Bauweise einen höheren Spaltdruck aufbringen können als Waagerechtspalter.

Maximale Spaltgut-Länge und Spaltgut-Durchmesser

Bevor man sich für einen Holzspalter entscheidet, sollte man auch überlegen, welches Holz man damit bearbeiten möchte. Mit schwächeren waagerechten Holzspaltern können oftmals nur Hölzer mit einem maximalen Durchmesser von 25 cm gespalten werden. Auch auf die maximal mögliche Spaltlänge sollte man unbedingt achten. Denn je kleiner diese Angabe ausfällt, desto größer ist unter Umständen die notwendige Vorarbeit. Wenn möglich sollte man sich bei waagerechten Holzspaltern für ein Gerät mit einer maximalen Spaltlänge von etwa 50 cm entscheiden. Bei senkrechten Holzspaltern ist die Maximallänge des Spaltgutes mit einem Meter (oder sogar darüber) ohnehin größer.

Transportrollen

Ein waagerechter Holzspalter wiegt im Durchschnitt um die 40 kg. Daher sollte die Maschine über Rollen und Handgriffe verfügen, mit denen sie leicht zu transportieren ist. Bei stehenden Maschinen, die sogar deutlich über 200 kg wiegen können, ist das umso wichtiger.

Spaltkeil im Lieferumfang enthalten?

Vor dem Kauf sollte der Lieferumfang genau geprüft werden. Bei einigen Modellen verlocken nämlich günstige Preise zum Kauf. Allerdings fehlt es dann oft an der Ausstattung. Und so müssen beispielsweise Spaltkeile, Aufbauten oder der Unterbau zusätzlich erworben werden. Das vermeintliche Schnäppchen entpuppt sich so schnell als teurer Fehlkauf.

Sicherheit und 2-Hand-Bedienung

Bei Maschinen, die mit enorm viel Power arbeiten und extrem gefährlich sind, sollte die Sicherheit immer oberste Priorität haben. Das fängt damit an, dass man nur Geräte kaufen sollte, die über ein TÜV-Siegel verfügen. Weitere Prüfsiegel, die etwas über die Sicherheit der Maschine aussagen, sind ebenfalls von Vorteil.

Auch eine gute und ausführliche Bedienungsanleitung ist für die Sicherheit wichtig. Denn nur wer ganz genau weiß, wie die Maschine zu handhaben ist und worauf zu achten ist, kann diese sicher bedienen. Die aufgebrachten Warnhinweise in Bild- oder Symbolsprache sollten klar verständlich sein.

Der Sicherheit des Maschinenbedieners dient es auch, wenn das Gerät nur mit zwei Händen bedient werden kann. Diese Sicherheitseinrichtung ist wichtig, denn wenn eine Hand nichts zu tun hat, gerät sie unbewusst leicht in den Arbeitsbereich zwischen Spaltkeil und Auflage – und damit in Verletzungsgefahr.

Unverzichtbar für ein relativ gefahrloses Spalten ist der Schutz der Hände. Der Holzspalter sollte daher mit Handschutzbügeln versehen sein. Wenn jedoch der Bügel so eng ist, dass eine Hand im Arbeitshandschuh kaum darunter passt, kann es zu Blutstauungen in der Hand kommen. Es sollte auch nicht nötig sein, den Schutz selbst anbauen zu müssen.

Bei manchen waagrechten Holzspaltern liegt die rechte Hand trotz eines Schutzbügels häufig frei. Dies kann dazu führen, dass Holzstücke auf die ungeschützte Hand fallen. Bei Senkrechtspaltern existiert dieses Problem wegen der unterschiedlichen Konstruktion und Arbeitsweise nicht.

Es sollte grundsätzlich nur eine Person mit den Spaltern arbeiten – egal, ob senkrecht oder waagrecht. Weitere Personen sind durch wegspringende und umherfliegende Holzstücke gefährdet, selbst wenn das Gerät richtig bedient wird. Vor allem trockenes Holz neigt zum plötzlichen Aufspringen.

Am Stecker sollte es zudem einen Schutz vor Spritzwasser geben, so dass bei Nässe oder Regen kein Risiko eines elektrischen Schlages besteht. Andernfalls sollte das Gerät nicht im Außenbereich betrieben werden und ein entsprechender Hinweis in der Anleitung sollte zu finden sein.

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch eines Holzspalters ist eng an seine Leistung geknüpft. Kleinere und leistungsschwächere Holzspalter aus dem Baumarkt mit einer Spaltleistung von 4-5 Tonnen benötigen lediglich 1,5 bis 2 Kilowatt Strom. Die nächste Größen- und Leistungsstaffelung der Maschinen liegt bei einer Spaltleistung von um die 8-16 Tonnen und verbraucht bereits 3-5 Kilowatt. Professionelle Holzspalter mit einer Spaltleistung von bis zu 20 Tonnen wären echte Stromfresser und verfügen daher meist über eine Anschlussmöglichkeit, die ihnen den Betrieb über einen Traktor erlaubt. Andere Profi-Geräte sind von vornherein mit einem eigenen Benzinmotor ausgestattet.

Größe des Holzspalters

Die Größe eines Holzspalters hängt eng mit dem Verwendungszweck zusammen. Kleinere und leichtere Geräte mit weniger Leistung sind als mobile Geräte oft eher geeignet, als größere und schwerere Spalter. Wer lange Holzstücke spalten möchte, benötigt dagegen einen größeren, idealerweise vertikalen Holzspalter. Daher muss sich der Bediener vorab genaustens mit den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen auseinandersetzen.

Bedienbarkeit in Bezug auf die Körpergröße

Der ergonomische Aspekt bei der Bedienung des Holzspalters ist ebenfalls wichtig. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass der Spalter optimal zur eigenen Körpergröße passt. Wenn die Bedienelemente bei einem vertikalen Holzspalter oberhalb der Schulterhöhe positioniert sind, werden die Arme weniger belastet.

Lautstärke

Wer in einem dicht bebauten Gebiet wohnt, der sollte selbstverständlich darauf achten, dass der Holzspalter möglichst geräuscharm arbeitet. Grundsätzlich sind Hydraulikpumpen mit vorgeschaltetem Getriebe lauter. Ein relativ geringer Schallpegel des Holzspalters, sodass dieser vom Traktor übertönt wird, kann z.B. durch ein Hydraulikpumpen-Gehäuse aus Grauguss und den Umstand, dass kein Getriebe vorgeschaltet ist, erreicht werden. Über über 85 dB(A) benötigt man einen Gehörschutz.

Zeit, um in die Ausgangsposition zu fahren

Zu guter Letzt kann es sich noch lohnen, wenn man darauf achtet, wie lange die Maschine benötigt, um nach dem Spalten wieder in die Ausgansposition zu fahren. Es gibt nämlich Maschinen, die deutlich länger als zehn Sekunden benötigen, um den Spaltkeil wieder in die Ausgangsposition zu fahren. Wer regelmäßig etwas größere Mengen Holz spalten möchte, für den ist diese Zeit vermutlich deutlich zu lang. Immerhin lässt sich die Maschine erst dann mit einem neuen Holzstück befüllen, wenn der Spaltkeil wieder vollständig in seine Ausgangsposition zurückgefahren ist. Mit Maschinen, die schneller wieder betriebsbereit sind, ist die Arbeit auch schneller erledigt.

Kriterien für 20t-Spalter

Für Meterholz ist es notwendig, dass der maximale Abstand zwischen Keilspitze und Aufstandsfläche des Holzes auf der Bodenplatte mindestens 110 cm beträgt.

Spaltgutfixierung

Wie gut und sicher lassen sich die Holzstücke fixieren? Insbesondere krumme oder astige Stücke bereiten häufig Probleme, egal wie gut der Holzspalter ist. Modelle, bei denen der Spaltgutfixier- und Bedienarm kombiniert sind, weisen hier die größten Schwierigkeiten auf.

Keilgeschwindigkeit

Hier besteht generell die Wahl zwischen Geräten mit zwei Geschwindigkeiten oder mit einer stufenlosen Einstellung. Wichtig ist, dass es ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Geschwindigkeit des Spaltzylinders und der Spaltkraft gibt – bei einer sehr hohen Geschwindigkeit kann die Kraftübertragung leiden. Auch sollte darauf geachtet werden, dass eine sehr hohe Geschwindigkeit nicht zum plötzlichen Auseinandersprengen der Holzstücke führt, denn dies birgt Verletzungsgefahren.

Standplatte des verikalen Holzspalters

Sie muss einen sicheren Stand und eine angeraute Oberfläche bieten und groß genug sein. Einige vertikale Holzspalter verfügen zusätzlich über Dreiecksplatten zwischen Hauptsäule und Standplatte, aber diese sind beim Hantieren mit dem Holz zumeist im Weg.

Schutz- und Holzhaltebügel

Diese sollten so dimensioniert sein, dass die gespaltenen Stücke weder darüber hinwegfallen noch darunter verschwinden und schlecht entnommen werden können. Am besten bewährt haben sich Ausführungen mit einem Anschlag, der das zwischengelagerte Holz gut stehen lässt, bis es wegtransportiert wird.

Anbau an den Traktor

Ein guter vertikaler Holzspalter sollte sich mühelos an unterschiedliche Traktoren anbauen lassen und mit absenkbaren Spaltzylindern versehen sein, damit der Transport einfach vonstatten gehen kann. Am besten bewährt hat sich die Absenkung ohne den Einsatz von Werkzeug. Der Dreipunktanbau sollte einfach und schnell funktionieren. Die Umdrehungszahl der Zapfwelle bewegt sich bei Holzspaltern mit einem Druck von 20 Tonnen zwischen 380 und 540 U/min.

Holzspalter Tests renomierter Prüfinstitutionen

1) Holzspalter Test von Stiftung Warentest

Die unabhängigen Produkttests der Stiftung Warentest sind für viele Menschen eine wertvolle Hilfe bei der Kaufentscheidung. Im Jahr 2011 wurden zehn Holzspalter für den Privatgebrauch getestet und die Ergebnisse im Testheft 12/21011 veröffentlicht. Die Resultate schwankten zwischen „Gut“ und so mangelhaft, dass vom Kauf dringend abzuraten ist.

Getestete Modelle

Warentest nahm sieben Waagerechtspalter und drei Senkrechtspalter unter die Lupe. Die waagrecht arbeitenden Modelle bringen etwa vier Tonnen Druck und sind für den gelegentlichen Gebrauch bestimmt. Wer häufig Holz spaltet oder sehr feste oder lange Stücke bearbeitet, braucht einen Senkrechtspalter, der sieben Tonnen und mehr an Druck erzeugen kann. Diese Geräte sind entsprechend teurer.

Die getesteten Waagerechtspalter waren:

  • Atika ASP 4-370: Gut (2,5)
  • Güde Spalty W 370/4T: Befriedigend (2,6)
  • Elektra Beckum HS 5001W: Befriedigend (2,8)
  • Obi/CMI C-4T-1500 B: Befriedigend (3,0)
  • Einhell BT-LS-44: Ausreichend (4,0)
  • AL-KO KHS 3700: Mangelhaft (5,0)
  • Woodster lh 45: Mangelhaft (5,0)

Bei den Senkrechtspaltern testete die Stiftung diese Modelle:

  • Scheppach Ox 1-850: Gut (2,0)
  • Atika ASP 8 N-400: Gut (2,2)
  • Güde DHH 1050/8TC: Gut (2,2)

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass lediglich einer der waagerechten Holzspaltern das Ergebnis „Gut“ erreichte: der Atika ASP 4-370. Unter den vertikalen Holzspaltern kamen drei auf dieses Ergebnis: der Güde, der Scheppach und der Atika. Wichtig zu wissen ist, dass Senkrechtspalter nur mit Starkstrom betrieben werden können.

Zwei der Waagerechtspalter wiesen im Test so gravierende Mängel auf, dass sie mit „Mangelhaft“ bewertet wurden – vom Kauf ist also abzuraten. Es sind der AL-KO KHS 3700 und der Woodster lh 45. Ein „Ausreichend“ gab es für den Einhell. Alle anderen Geräte lagen mit „Befriedigend“ im Mittelfeld.

Wie wurden die Holzspalter getestet?

Der Test simulierte die dauerhafte Nutzung des Gerätes: Es wurden fast drei Raummeter Holz gespalten pro Gerät gespalten – dies ist eine realistische Menge für den privaten Gebrauch. Die Länge der Holzstücke lag zwischen 25 und 33 cm, also jener Länge, die Kamin- und Ofenholz zumeist aufweisen.

Die Spalteigenschaften (maximale Spaltkraft in Tonnen) gingen zu 35 % in die Testbeurteilungen ein. 25 % gab es für die Handhabung der Maschinen, welche die Punkte: Gebrauchsanleitung, Transport und Zusammenbau der Spalter und Einstellen der Bedienelemente einschloß. Ebenfalls 25 % der Bewertung machte die Sicherheit der Geräte aus: elektrische und mechanische Sicherheit, ausgerichtet an die jeweils geltenden DIN-Vorschriften. Zusätzlich wurde geprüft, ob die vorgeschriebenen Warnhinweise und die Gerätekennzeichnung vorhanden und korrekt angebracht waren. Ein weiteres visuelles Testkriterium waren Konstruktion und Verarbeitung, die 10 % des Urteils ausmachten. Bauteile wie die Stammhalterung, die Gleithülse, Räder wurden ebenso getestet wie die Schmierstellen und ihre Zugänglichkeit, so dass die Wartung des Spalters so leicht wie möglich durchgeführt werden kann. Als letzter Punkt wurde die Geräuschentwicklung mit 5 % bewertet.

2) Holzspalter Test im „Der fortschrittliche Landwirt“ (für den gewerblichen Einsatz)

Wenn es um große Holzstücke und um Meterware geht, empfehlen sich zapfwellenbetriebene Holzspalter, die einen Druck von 20 Tonnen ausüben können. Die Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“ ließ 2012 sieben Spalter dieser Art testen – von Experten der FAST Ort/Gmunden (praktische Handhabung), der BLT Wieselburg (Messtechnik) und von Fachleuten der SVB und AUVA (Sicherheit).

Getestete Modelle

Für den Test wurden Geräte verschiedener Hersteller eingesetzt:

  • BGU USP 22 HZ 2
  • Binderberger H20Z
  • Growi GS20
  • Kienesberger HS 108/18 Z
  • Krpan CV 21K
  • Posch Hydro Combi 20 PZG-R
  • Uniforest Titanium 20 CD

Alle Praxistests wurden mit demselben Traktor durchgeführt. Bei Posch stach die optimale Verlustsicherung der Vorstecker heraus. Er erzielte zudem die höchste maximale Spaltkraft und das bei einem niedrigen Leistungsbedarf. Der Posch bietet außerdem zwei Fixiermöglichkeiten und damit mehr Flexibilität für unförmige Holzstücke. Ohnehin zeigte sich die Handhabung gut durchdacht und effektiv.

Die Holzspalter von Posch und Binderberger waren so leise, dass sie vom Traktor übertönt wurden. Beim BGU war dies bei einer Umdrehungszahl von 450 auch der Fall. Sehr laut hingegen zeigten sich der Kienesberger, der Uniforest und der Krpan, sodass für ihre Bedienung ein Gehörschutz benötigt wird.

Beim Growie fehlte eine verstellbare Hubbegrenzung nach oben, die Leerfahrten des Spaltkeils bei Holzstücken unter einem Meter Länge verhindert. Der Krpan zeigt in der praktischen Handhabung einige Mängel, zum Beispiel konnte der Bedienarm bei kürzerem Holz einen Schmiernippel der Führungsplatte beschädigen. Zwischengelagertes Holz neigte im Test zum Umfallen, weil es keine Anlehnfläche gibt. Der Kienesberger hat eine eher schwergängige Schaltung und zudem befinden sich die Bedienelemente in Schulterhöhe, was als nicht ergonomisch empfunden wurde. Alle Holzspalter versprachen einen Druck von 20 Tonnen und es wurden nach unten hin keine Abweichungen über 10 % ermittelt.

Praxistest des Magazins „selbst ist der Mann“

(Ausgabe 01/2015)

Hersteller im Überblick

Atika Holzspalter

Atika ist ein deutsches Traditionsunternehmen, das bereits seit 1949 hochwertige Elektrowerkzeuge herstellt. Heute werden seine Produkte europaweit und bis nach Russland verkauft. Auf einer Betriebsfläche von rund 40.000 m² werden innovative Technologien eingesetzt und jedes Produkt wird gründlich geprüft. Besondere Merkmale der Atika-Holzspalter sind die gute Verarbeitung, Sicherheit bei der Bedienung und eine praktische, einfache Handhabung.

Die Produktpalette der Holzspalter reicht von günstigen Einsteigergeräten für Kunden, die nicht sehr große Mengen bearbeiten und die mit vier, fünf oder sechs Tonnen Druck spalten, bis hin zu hochleistungsfähigen Geräten, die mit einem Druck von bis zu 14 Tonnen arbeiten – also für den ständigen oder gewerblichen Gebrauch.

Liste aller Vertikal-Holzspalter von Atika

Allen liegenden Atika Spaltern gemeinsam ist die sichere zweihändige Bedienung, die verhindert, dass ein Arm in den Spaltbereich gerät. Für einen einfachen Transport sorgen Handgriff und Räder, die ergonomisch günstig angebracht sind. So lassen sich die Maschinen schnell von einem Standort zum anderen fahren. Die stehenden Holzspaltern verfügen über einen höhenverstellbaren Spalttisch – dies schont effektiv den Rücken und die Gelenke. Sie lassen sich durch ein praktisches Umrüsten schnell von kurzem Holz auf Meterholz umstellen. Das garantiert eine flexible Arbeitsweise.

Einige der großen Modelle von Atika arbeiten mit Strom, sodass kein Antriebsgerät wie ein Traktor benötigt wird. Dennoch ist die Spaltkraft enorm und die Spalter werden überall dort eingesetzt, wo hartes oder astiges Holz effizient, sauber und in großen Mengen gespalten werden soll. Daneben sind Modelle mit Benzinantrieb erhältlich, die einen räumlich unabhängigen Betrieb erlauben, zum Beispiel im Wald oder im Gelände. Wie alle anderen, so verfügen sie über große Räder für eine leichte Handhabung beim Transport.

Besonders hervorzuheben ist der Atika ASP 10 N Holzspalter. Dieser ist der kraftvollste Elektro-Hydraulik-Kombi-Holzspalter aus der ATIKA-Serie und ist in der Lage Holz bis zu einer Länge von 130 cm und einem Durchmesser zwischen 12 cm und 40 cm mit einer Spaltkraft von 10 Tonnen und einem Hydraulikdruck von 25 MPa zu spalten. Die Elektromotorleistung beträgt 4 kW.

Die Holzspalter von Atika zeichnen sich außerdem durch ihre robuste Konstruktion aus, so dass sie ihre Aufgaben zuverlässig über viele Jahre hinweg erfüllen können. Die breite Auswahl bietet für jeden Anspruch und jede Holzmenge ein gut geeignetes Modell. Auch die Bewertungen von Stiftung Warentest fallen positiv aus. So wurden im Holzspalter Test (Heft 12/21011) zwei Modelle von Atika: ASP 4 und ASP 8 mit der Note „Gut“ bewertet.

Quelle: Hersteller Webseite 

Güde Holzspalter

Güde ist ein renommierter Anbieter hochwertiger Holzspalter. Die markante blaue Farbe sorgt für einen guten Wiedererkennungswert, so dass sich Geräte dieses Herstellers schnell erkennen lassen.

Die Angebotspalette reicht von kleinen Kurzholzspaltern mit einem Druck von 5,5 Tonnen bis hin zu Hochleistungsspaltern bis 20 Tonnen für den ständigen Einsatz. Und auch dazwischen gibt es Modelle für jeden Anspruch, sei es für das gelegentliche Spalten nicht allzu großer Mengen oder für Personen, die zwar lediglich für den Privatgebraucht spalten, dies aber regelmäßig tun.

Die Holzspalter bestechen durch ihre stabile Verarbeitung und die praktische Handhabung. Details wie eine Bedienung mit beiden Händen, Spaltmesser aus Spezialstahl und Motoren mit Überlastungsschutz gehören zur Grundausstattung. Die Außenseiten der Stahlteile sind pulverbeschichtet, um Wind und Wetter zuverlässig standzuhalten.

Spalter, die für den Einsatz an wechselnden Standorten oder im Gelände gedacht sind, verfügen über große, schwere Räder, die den Transport von einem Standplatz zum anderen deutlich erleichtern. Um eine maximale Spaltleistung zu gewährleisten, benötigen die Geräte ab der mittleren Stärke Starkstrom von 400 Volt. Wer jedoch nur gelegentlich spaltet, kann auf Modelle mit Normalstrom zurückgreifen, wobei aber auch diese mit der sicheren Zweihand-Bedienung versehen sind.

Die Auswahl an Holzspaltern für den ständigen oder gewerblichen Gebrauch bzw. für sehr hartes Holz ist bei Güde sehr umfassend. Diese Maschinen sind mit einem Zapfwellenantrieb ausgestattet und können somit ganz flexibel überall mit einem Traktor betrieben werden. Ihre Verarbeitung ist eigens auf eine hohe Beanspruchung ausgelegt. Sicherheitsrelevante Merkmale sind unter anderem eine schwere Fußplatte, verzinkte Stahlteile und die bewährte Dreipunktaufhängung am Traktor.

Außerdem im Angebot sind benzinbetriebene Spalter, die sich noch flexibler verwenden lassen, zum Beispiel im Wald an schwer zugänglichen Stellen. Wie praktisch bei allen Geräte von Güde, so lässt sich auch hier der Spalttisch mehrfach in der Höhe verstellen. Das Unternehmen bietet also für jeden Anspruch den passenden Holzspalter.

AL-KO Holzspalter

AL-KO ist ein Unternehmen, das bereits seit 1931 besteht und sich hinsichtlich der Fertigung von Geräten rund um den Garten einen Namen gemacht hat. Im Sortiment sind neben zahlreichen Maschinen, wie Rasenmäher, Kettensägen und Gartenpumpen, auch Holzspalter in verschiedenen Ausführungen vertreten.

Besondere Merkmale der AL-KO-Holzspalter sind die integrierten Holzhaltekrallen und der kräftige, mehrfach verschweißte Spaltkeil. Dies geht einher mit einer sehr guten Verarbeitung

Die Bandbreite bei der Spaltkraft reicht von vier bis sieben Tonnen. Diese Werte haben sich für den privaten Gebrauch als sehr passend erwiesen, denn mit dieser Kraft lassen sich alle Holzarten und -größen, die im Privatbereich verwendet werden, effizient und kräfteschonend spalten. Wer auf ein regelmäßiges Ofen- oder Kaminfeuer nicht verzichten möchte, aber auch nicht die Kraft oder Zeit zum Spalten mit der Axt hat, ist mit Holzspaltern von AL-KO bestens beraten.

Die Geräte sind klein genug, um sich platzsparend und bequem lagern zu lassen. Es besteht die Wahl zwischen Waagerecht- und Senkrechtspaltern – je nach der Größe der Holzstücke. Für Holzstücke bis 37 cm Länge bietet AL-KO ein gutes, stabiles Einstiegsgerät an: den Holzspalter AL-KO KHS 3704. Es spaltet waagerecht mit einem Spaltdruck bis 4 t und ist optimal für den gelegentlichen Gebrauch. Für etwas längeres Kaminholz gibt es den Horizontal-Holzspalter AL-KO KHS 5204, der Stücke bis 52 cm spaltet. Hier – wie bei allen AL-KO-Holzspaltern, gehört die Zwei-Hand-Sicherheitsbedienung natürlich dazu.

Für höhere Ansprüche, hartes Holz oder lange Holzstämme bis 1.050 mm sind vertikale Modelle mit noch mehr Kraft erhältlich, deren Bedienung bereits an die Profispalter erinnert, wie am Beispiel des Vertikal-Holzspalters AL-KO LHS 6000 6 Tonnen. Ihre Kraft und Leistungsfähigkeit sorgen dafür, dass auch größere Mengen und sehr festes Holz effizient und schnell zu handlichem Brennholz werden. Zugleich können die Geräte dank der integrierten Räder leicht von einem Ort zum anderen transportiert werden. Die Holzspalter von AL-KO eignen sich also sehr gut für alle Kamin- bzw. Ofenbesitzer, die Wert auf hochwertige, kraftvolle Spalter legen, die eine praktische Handhabung miteinander verbinden.

Scheppach Holzspalter

Das schwäbische Traditionsunternehmen Scheppach mit Standort in Ichenhausen besteht seit 1927 und hat sich eine feste Marktposition erobert. Neben diversen anderen Produkten aus den Bereichen Metallbearbeitung, Drucklufttechnik und Baumaschinen bietet Scheppach auch hochwertige Holzspalter an.

Ein Grund für die gute Qualität der Spalter ist die vollständige Entwicklung und Fertigung in Deutschland. Dazu bedient sich das Unternehmen eines äußerst modernen und effizienten Maschinenparks, der gemeinsam mit den hochqualifizierten Mitarbeitern eine Garantie für langlebige und sehr praktische Holzspalter bietet. Außerdem erfolgt die Prüfung der Maschinen in eigenen Testlabors und es findet auch eine Zusammenarbeit mit Prüfinstituten statt. Ein aussagekräftiger Beleg für das Qualitätsbewusstsein des Unternehmens ist die Zertifizierung nach der DIN EN ISO 9001-2000.

Unter den Holzspaltern sind Modelle mit einer Spaltkraft zwischen 4 Tonnen (wie der Holzspalter liegend HL450 scheppach) und 25 Tonnen (wie der Holzspalter stehend HL2500GM scheppach) vertreten – also für jeden Bedarf im privaten Bereich oder in der Landwirtschaft. Gute Einsteigermodelle stehen neben Spaltern für den häufigen Gebrauch oder für hartes, astiges Holz. Die sichere zweihändige Bedienung ist Standard. Die Holzlänge der Scheppach Holzspalter lässt sich einfach regulieren. Damit sich die Spalter bequem und ergonomisch günstig transportieren lassen, verfügen manche Modelle, wie der Scheppach Ox t500 Hydraulikspalter über eine praktische Fahrvorrichtung mit zwei oder vier Rädern. Das erlaubt einen einfachen Einsatz im Gelände bzw. im Wald – dort, wo das Holz auch gespalten werden soll. Die Stahlkonstruktion der Geräte ist verwindungssteif gefertigt und pulverbeschichtet, und somit gut gegen Korrosion geschützt.

Die Form und Größe der Geräte ist so gestaltet, dass sie sich platzsparend auch in engeren Räumen lagern lassen. So sind die Scheppach Holzspalter schnell zur Hand und sorgen dafür, dass der Kamin bzw. Ofen immer mit perfekt gespaltenem Holz versorgt ist.

Posch Holzspalter

Die österreichische Firma Posch stellt bereits seit 66 Jahren Geräte für die Brennholzaufbereitung her. Mehr als 180 Mitarbeiter sorgen für die präzise Fertigung und der Qualitätssicherung der Posch Maschinen und die Produktpalette umfasst mehr als 40 Modelle. Neben klassischen Spaltern sind zum Beispiel Geräte mit Fahrwerk im Angebot, mit einem Kran zum Bewegen des Holzes oder die HydroCombi-Spalter, die über eine Spaltkraft bis zu 30 Tonnen verfügen. Schwerpunkt sind jedoch die professionellen Holzspalter für den landwirtschaftlichen und gewerblichen Einsatz.

 

youtube Video: HydroCombi Fixomatic – Profi-Stehend Holzspalter mit Fixomatic-System

1) Posch Holzspalter für schnelles Kleinholz

Posch stellt Modelle für alle Anforderungen her, beginnend bei praktischen, günstigen Kleingeräten für Kunden, die nur gelegentlich Brennholz spalten und keine großen Mengen brauchen. Diese handlichen kleinen Spalter erzeugen eine Spaltkraft von 6 bis 9,3 Tonnen und passen im Privatbereich in jeden Gartenschuppen. Sie können mit Normalstrom betrieben werden und bieten dennoch eine gute Arbeitsleistung bei maximaler Sicherheit durch die 2-Hand-Sicherheitsschaltung. Ein Plus ist auch die geräuscharme Hydraulik für den Dauerbetrieb.

Beispiele: Holzspalter Posch HomeSplit 6Posch Spaltaxt 8

2) Splatfix- und SplitMaster Holzspalter für hohe Ansprüche

Eine weitere interessante Kategorie der Posch Holzspalter sind die Spaltfix-Modelle. Sie vereinen mehrere Arbeitsgänge in einem Gerät, zum Beispiel Schneiden, Spalten und Verladen. Die Spaltkraft dieser Modellreihen reicht von 10 bis 41 Tonnen und ist somit auch für hohe gewerbliche oder landwirtschaftliche Ansprüche geeignet.

Beispiele: Holzspalter Posch SpaltFix S-280Posch SpaltFix K-440

Die SplitMaster-Serie ist ebenfalls für hohe Anforderungen konzipiert. Die meisten Spalter der Serie sind mit einer professionellen Hydraulikanlage mit Grauguss-Pumpe und Ölfilter für den Dauerbetrieb ausgestattet sowie mit einer hydraulischen Hebevorrichtung. Einige davon sind nur für das Arbeiten mit einem Zapfwellenantrieb geeignet. Ihre Spaltgeschwindigkeit und die Ausdauer sind besonders hervorzuheben.

Beispiel: Holzspalter Posch SplitMaster 40 / 55 Crane

3) HydroCombi Fixomatic

Bei den Holzspaltern der HydroCombi-Serie Fixomatic gehören eine patentierte Holzhaltespitze und das Fixomatic-System zur Grundausstattung. Das System Fixomatic ermöglicht eine sehr bequeme und zu gleich optimale Positionierung des Holzes. Zudem verhindern integrierte Rollen im Spaltmesser, dass Weichholz im Spaltkeil stecken bleibt und es wird somit einen effizienten Retourlauf sichergestellt. Hinzu kommen die mechanische Stammhebevorrichtung und das angeschrägte Spaltmesser, dessen hochwertige Messingführung eine lange Lebensdauer aufweist.

Eine große Auswahl besteht bei der Spaltkraft der HydroCombi-Geräte Fixomatic: 10 Tonnen, 13, 16, 18, 20, 22, 26 und 30 Tonnen stehen zur Verfügung. Die maximale Länge der Holzstücke kann 110 cm betragen und die Dreipunktaufhängung für den Traktor ist äußerst massiv gefertigt. Der Transport ist damit einfach durchzuführen und das Spalten wird dadurch sehr sicher.

Auszeichnungen des Herstellers Posch

Alle diese und noch weitere Qualitätsmerkmale haben dazu geführt, dass die Firma Posch diverse Auszeichnungen erworben hat. Neben dem bekannten GS-Siegel und dem CE-Label hat Posch sich bereits 1995 nach der ISO 9001 zertifizieren lassen – und auch die entsprechenden Re-Zertifizierungen erfolgten regelmäßig, so dass das Unternehmen derzeit die ISO 9001:2008-Zertifizierung besitzt. Hinzu kommt seit 1998 das österreichische Staatswappen, das für besondere Verdienste um die österreichische Wirtschaft verliehen wird.

Eine der Strategien für diese hohe Qualität ist die Entwicklung und Fertigung an einem einzigen Ort (im südsteirischen Leibnitz) – dies garantiert eine optimale Übersicht über alle Planungs- und Fertigungsschritte. Die Produktion erfolgt mit den jeweils modernsten Anlagen und Maschinen und auf computergestützter Basis. Außerdem werden alle Teile der Holzspalter im Haus selbst pulverbeschichtet, um dem Einsatz im Freien unter hoher Beanspruchung dauerhaft standzuhalten. Nicht zuletzt werden sämtliche Geräte genauestens geprüft, bevor sie das Werk verlassen. Mithilfe dieser Prüfungen und Probeläufe ist garantiert, dass alle Spalter und weiteren Maschinen sich im praktischen Einsatz bewähren.

Vergleich: Holzspalter Posch 20 PZG-R vs. Kienesberger HS108/18 Z

Die Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“ hat den Posch Holzspalter 20 PZG-R und den Kienesberger Holzspalter HS108/18 Z von Experten testen lassen und die Ergebnisse in der Ausgabe 21/2012 veröffentlicht. Der nachfolgende Text vergleicht beide Modelle anhand der Testergebnisse.

Preis

Beim Kienesberger HS108/18 Z und dem Posch Holzspalter HydroCombi 20 PZG-R handelt es sich jeweils um einen vertikalen Holzspalter. Allerdings hören die Gemeinsamkeiten hier auch schon fast auf. Den ersten Unterschied zwischen dem Posch Holzspalter HydroCombi 20 PZG-R und dem Kienesberger HS108/18 Z finden wir nämlich schon beim Preis. Das Modell von Kienesberger ist laut Listenpreis der Hersteller gut 1500 Euro günstiger als der Holzspalter von Posch.

Gewicht

Der zweite Punkt bei dem die Daten der beiden Holzspalter deutlich voneinander abweichen ist das Gewicht. Mit einem Gewicht von 381 kg gehört der Spalter von Kienesberger zu den leichteren Modellen. Das Gerät von Posch bringt mit gut 550 kg deutlich mehr auf die Waage.

Leistung

Der Spaltdruck ist sicherlich das entscheidende Merkmal beim Vergleich zweier Holzspalter. Und hier hat das Modell von Posch leicht die Nase vorn. Laut Hersteller schafft das Gerät einen maximalen Spaltdruck von 19,6 Tonnen. Das Modell von Kienesberger soll es hingegen nur auf 18 Tonnen bringen. In der Praxis weichen die Ergebnisse jedoch in beiden Fällen von den Herstellerangaben ab. Hier bringt es der Spalter von Posch sogar auf einen maximalen Spaltdruck von 20,9 Tonnen. Das Modell von Kienesberger bringt es auf 17,2 und 19 Tonnen. Die zwei unterschiedlichen Werte beim Holzspalter von Kienesberger kommen durch die unterschiedlichen Keilgeschwindigkeiten zustande. Die Keilgeschwindigkeit kann beim Kienesberger nämlich in zwei Stufen eingestellt werden. Bei der schnelleren Einstellung entsteht so auch ein höherer Spaltdruck.

Keilgeschwindigkeit

Wie schon erwähnt kann die Keilgeschwindigkeit beim Holzspalter der Marke Kienesberger in zwei Stufen eingestellt werden (Zapfwellendrehzahl: 450 und 540 U/min). Beim Modell von Posch ist die Keilgeschwindigkeit automatisch eingestellt. Aus diesem Grund bewegt sich der Spaltkeil beim Holzspalter von Posch leer auch mit einer einheitlichen Geschwindigkeit von 19 cm pro Sekunde. Dabei benötigt er nach unten und nach oben jeweils den gleichen Zeitraum. Der Spalter von Kienesberger ist in der langsameren Einstellung mit zehn beziehungsweise zwölf Zentimetern pro Sekunde deutlich langsamer als das Modell von Posch. In der schnellen Einstellung fährt der Kienesberger seinen Keil mit 24 beziehungsweise 28 cm pro Sekunde deutlich schneller nach unten als der Spalter von Posch. Nach oben fährt der Spaltkeil der Kienesberger mit einer Geschwindigkeit zwischen 15 und 18 cm pro Sekunde. Damit ist der Kienesberger schneller wieder in der Ausgangsposition als der Posch Spalter.

Wenn beide Geräte mit etwa 80 % ihrer maximalen Spaltkraft arbeiten, dann kommen beide Spalter auf identischen Wert von sechs Zentimetern pro Sekunde.

Lautstärke

Da Holzspalte dieser Klasse für den Betrieb häufig an Traktoren angeschlossen werden, und die Traktoren an sich auch eine gewisse Geräuschkulisse aufbauen, ist die Lautstärke der Holzspalter eigentlich nebensächlich. Dennoch sollte erwähnt werden, dass der Holzspalter von Posch mit einer maximalen Lautstärke von 76 dB deutlich leiser ist, als der Kienesberger mit einer maximalen Lautstärke von 91 dB. Selbst mit verminderter Leistung bringt es der Kienesberger noch immer auf 88 dB.

Fazit des Vergleichs Posch vs. Kienesberger

Der Holzspalter von Posch ist zwar deutlich teurer als das Modell von Kienesberger, allerdings ist dieser auch leistungsstärker und leiser. Der Kienesberger kann sich auch in der Praxis keinen echten Vorteil herausarbeiten.

Zipper Holzspalter

Der Hersteller Zipper hat seinen Sitz in Österreich und ist auf Baumaschinen, Gartengeräte und Brennholztechnik spezialisiert. Bei den Zipper Holzspaltern handelt es sich um Markengeräte mit stabiler, hochwertiger Stahlkonstruktion und Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Typisch ist die sichere Zwei-Hand-Bedienung. Der grüne Farbton ist ein Markenzeichen der Holzspalter sowie der restlichen Zipper Gartengeräte.

Alternativen zum Holzspalter

Neben dem Holzspalter kann auch eine Spaltaxt oder ein Spalthammer bei der Holzarbeit behilflich sein. Wer Stammholz spalten möchte, kommt aber damit nicht wirklich weit. Diese beiden Varianten eigenen sich nur zur Bearbeitung von Holz in Stückholzlänge. Ein Holzspalter erspart dem Bediener einiges an Anstrengung und bietet zusätzlich höhere Sicherheit.

Fazit

Da das Holzspalten generell mit Gefahren verbunden ist, sollte vor dem Kauf ausgiebig vergleichen und nicht am falschen Ende gespart werden.

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